Das Foto ist nach der Segensfeier - geleitet von Hr. Msgr. Auffenberg - vor der Sakramentskapelle, Büren entstanden.
Es zeigt (von li.oben ):
Claudia Thelaner (Koordinatorin), Herrn Msgr. Ullrich Auffenberg, Julia Nixdorf, Petra Lemke, Elisabeth Kahler (Koordinatorin), 
untere Reihe: Adelheid Finke, Magdalene Wessel, Sandra Sommerfeld, Anja Schäfers, Hildegard Ebe,
Es fehlen: Elisabeth Wöhler, Gertlies von Rüden

Die MitarbeiterInnen des Ambulanten Hospizdienstes Mutter Teresa e.V. freuen sich über die Unterstützung neuer ehrenamtlicher Sterbebegleiterinnen.

 

Zehn interessierte und engagierte Frauen haben in Helmern am diesjährigen Frühlings-Befähigungskurs teilgenommen. Dieser Kurs hat sie auf ihre zukünftige Aufgabe, sterbende Menschen zu begleiten, vorbereitet.

In den vergangenen Wochen fand eine tiefgreifende, persönliche Auseinandersetzung mit den Themen Sterben, Tod und Trauer statt. Referenten vielfältiger Fachrichtungen gaben Einblicke in die verschiedenen Aspekte der Begleitung sterbender Menschen und ihrer Angehörigen.

Die Auseinandersetzung mit der persönlichen Biographie und die Verarbeitung der eigenen Geschichte fand im Kurs Berücksichtigung: Nur wenn ich mit meiner Trauer und den eigenen Verlusterfahrungen gut umgehen kann, kann ich anderen Menschen in angemessener Form zur Seite stehen.

Ehrenamtliche MitarbeiterInnen des Ambulanten Hospizdienstes Mutter Teresa e.V. begleiten Sterbende seit nunmehr 19 Jahren im (Alt)Dekanat Büren. Sie besuchen die schwer erkrankten Menschen in Ihrem Zuhause, sei es in der privaten Wohnung, in Einrichtungen der Altenhilfe, in Wohnheimen für Menschen mit Behinderung oder auch im Krankenhaus.

Sie sind bei der Erfüllung letzter Herzenswünsche behilflich. Die HelferInnen  machen - wenn möglich - kleine Spaziergänge, lesen vor, unterhalten sich, spielen Karten oder Gesellschaftsspiele, beten gemeinsam, oder sitzen schweigend am Sterbebett, je nach dem Wunsch und den Bedürfnissen des sterbenden Menschen. Durch ihre Besuche halten sie den Kontakt zur Außenwelt aufrecht.

HospizmitarbeiterInnen zeigen eine große Bereitschaft sich den existenziellen Fragen der betroffenen Menschen zu stellen und sie auf der Suche nach den Sinnfragen des Lebens zu unterstützen. Auch wenn keine allgemein gültige Antwort auf die Fragen nach der Bedeutung von Krankheit, Leid und Tod gefunden werden können, so hilft es den betroffenen Menschen sehr, dass jemand bereit ist gemeinsam mit ihm diesen Fragen nachzugehen.

Durch ihr Eintreten für die individuellen Bedürfnisse der Sterbenden in der letzten Lebenszeit treten die MitarbeiterInnen des Hospizdienstes für eine Sterben in Würde ein.

Besonders positiv ist es, dass sich nicht selten sehr intensive Beziehungen zwischen den Strebenden, den Angehörigen und den Begleitern entwickeln.

So entstehen hin und wieder äußert intensive Momente der Zuversicht, der Freude und des Gefühls der Geborgenheit und des Angenommenseins.

 

Die MitarbeiterInnen treffen sich mit den hauptamtlichen Koordinatorinnen monatlich zum Gedankenaustausch, zu Vorträgen und Weiterbildungen. Regelmäßige Supervisionen unterstützen die HospizmitarbeiterInnen in ihrer verantwortungsvollen Aufgabe.

Die Bewegründe für ihr Engagement in der Hospizarbeit liegt oft in einer großen Dankbarkeit dem eigenen Leben gegenüber oder auch der persönlichen Erfahrung im Familien- und Freundeskreis mit Sterbenden.

Die Hospizbewegung setzt sich für eine neue, achtsamere Kultur des Sterbens und Lebens ein. Sie hat zum Ziel die Leiden sterbender Menschen zu lindern, das Sterben in der vertrauten Umgebung zu ermöglichen und die Angehörigen angemessen zu unterstützen und in ihrer Trauer zu begleiten. Sterbebegleitung bedeutet in erster Linie Lebensbegleitung.

Gemeinsam mit einem multiprofessionellem Team bestehend aus Pflegekräften, Medizinern, Seelsorgern, Therapeuten und Sozialarbeitern möchten die HospizhelferInnen dazu beitragen, dass sterbende Menschen achtsam und liebevoll begleitet werden.

                                                                                               

Der Ambulante Hospizdienst Mutter Teresa e.V. orientiert sich am christlichen geprägten Menschenbild. Der Einsatz des Dienstes ist für die Betroffenen kostenfrei. Unabhängig von ihrer Religionszugehörigkeit und Weltanschauung stehen die Leistungen des Dienstes allen Betroffenen zur Verfügung.

Alle an einer Begleitung beteiligte Personen unterliegen selbstverständlich der Schweigepflicht.

Die Begleitung ist für die Betroffenen kostenlos. 

 

Kontakt:

Claudia Thelaner (Koordinatorin)

Mobil: 0176 47744989

 

Elisabeth Kahler (Koordinatorin, Trauerbegleiterin)

Mobil: 01590 3041358

 

Mo. - Do.: 08:30 - 15:30 Uhr

Fr.:           08:30 - 12:30 Uhr

 

Außerhalb dieser Zeiten können Sie Ihr Anliegen auf den Anrufbeantworter sprechen. Festnetz - Nr.: 02953 963408

 

E-Mail: hospizbueren@web.de

 

Wanderung für Trauernde

Die Mitarbeiterinnen des Ambulanten Hospizdienstes Mutter Teresa e.V. laden trauernde Menschen am Freitag, den 14. September 2018 um 15:00 Uhr ganz herzlich zu einer kleinen Wanderung in Böddeken ein.

 

Es kann guttun, sich in der Zeit der Trauer gemeinsam mit anderen Betroffenen auf den Weg zu machen: im Gespräch oder auch in Stille miteinander zu gehen, den tragenden Boden unter den Füßen zu erspüren, die tröstende Natur wahrzunehmen und den Gedanken und Gefühlen Raum zu geben.

 

Die Wanderung trägt die Überschrift:

„Hätten unsere Augen keine Tränen, hätte unsere Seele keinen Regenbogen“.

Der Regenbogen – Wie eine Brücke verbindet er Himmel und Erde. Er lässt leuchtende Farben am regengrauen Himmel erstrahlen.Wer kann sich seiner Faszination entziehen?
Grau und dunkel erscheint uns häufig die Zeit der Trauer. 

Die Bereitschaft und der Mut sich mit ihr auseinanderzusetzen lässt Farben aufleuchten: regenbogengleiche Hoffnungsfarben. 
So kann der Regenbogen zum Hoffnungsbogen, der uns mit unseren geliebten Verstorbenen verbindet, werden.

 

Durch Impulse, Texte und Lieder möchten wir uns im Verlauf der Wanderung mit dem Thema auseinandersetzen.
Der Weg erstreckt sich über etwa 3 km und ist gut begehbar. Für gehbehinderte Teilnehmerinnen oder Rollstuhlfahrerinnen steht eine verkürzte Strecke zur Verfügung.

In der Trauerbegleitung geschulte Mitarbeiterinnen des Ambulanten Hospizdienstes gestalten und begleiten die Wanderung.

Die Teilnahme ist kostenfrei und richtet sich an alle Trauernde, unabhängig ihres Glaubens, ihrer Nationalität und der Zeitdauer des erlittenen Verlustes.
Bei Bedarf organisieren wir gerne Mitfahrmöglichkeiten - sprechen sie uns bitte an.

Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum gemeinsamen Ausklang bei Kaffee und Kuchen im Café zur Wewelsburg.
Zur besseren Organisation bitten wir um vorherige Anmeldung unter der Tel.Nr.: 01590 30 41 358

 

Datum:         Freitag, 14.09.2018, 15:00 Uhr

Treffpunkt:  Parkplatz: Tal des Friedens, Böddeken

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Telefon:

02951 9726929

 

0176 47744989

 

Fax:

02951 9726816

 

Telefon für trauernde Hinterbliebene:

 

01590 3041358

 

Email:

hospizbueren@web.de

 

 

 

 

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 Termine für trauernde   Menschen: 

 

 

    Freitag, 03.08.2018

15:00 Uhr

 

Trauercafé

 

Pfarrheim

St. Johannes,

Klingelstr. 14

Salzkotten

 

 

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  Freitag, 17.08.2018

 15.00 Uhr

 

Gesprächskreis für Trauernde

 

Kloster Dalheim

Lichtenau

Am Kloster 9

 

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Freitag, 24.08.2018

18:00 Uhr

 

Atempause

 

 Sakramentskapelle

Büren

Kapellenstrasse 4

 

 

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