Der Ambulante Hospizdienst „Mutter Teresa - leben dürfen bis zuletzt e.V.“ bietet einen Befähigungskurs für ehrenamtliche MitarbeiterInnen an

 

Der ambulante Hospizdienst „Mutter Teresa“ im Altdekanat Büren bietet in der Zeit vom            09. April bis 18. Juni 2018 einen Befähigungskurs für ehrenamtliche MitarbeiterInnen an.

Das Angebot richtet sich an alle, die sich nach Absolvierung des Lehrgangs ehrenamtlich engagieren möchten sowie an Betroffene, die einen Angehörigen begleiten und Interessierte, die sich mit den Themen Sterben, Tod und Trauer auseinander setzen möchten.

 Das Seminar findet jeweils montags und mittwochs in der Zeit von 08:30 - 12:00 Uhr im katholischen Pfarrheim St. Marien, Bad Wünnenberg- Fürstenberg statt.

Eine Teilnahme an dem Hospizkurs setzt keine spätere Mitarbeit voraus. Die MitarbeiterInnen freuen sich aber natürlich über eine Verstärkung des ehrenamtlichen Teams.

Der Hospizdienst Mutter Teresa engagiert sich seit 19 Jahren für die Enttabuisierung von Sterben, Tod und Trauer in unserer Gesellschaft - einem der zentralen Anliegen der Hospizbewegung .

Die MitarbeiterInnen des ambulanten Hospizdienstes stehen Menschen auf dem letzten Stück ihres Lebensweges zur Seite. Gerade in dieser Lebensphase benötigen die Kranken unsere liebe- und würdevolle und von menschlicher Nähe geprägte Begleitung in besonderer Weise. Sie besuchen die Kranken zu Hause, im Krankenhaus und in Einrichtungen der Alten- und Behindertenhilfe und versuchen mit ihnen und den Angehörigen die noch verbleibende Zeit so angenehm wie möglich zu gestalten. 

Durch ihre Unterstützung tragen sie dazu bei, dass Menschen dort sterben dürfen, wo sie gelebt haben und sich sicher und geborgen fühlen können.

Auch wenn sie bettlägerig sind, kann auf viele Wünsche der Sterbenden eingegangen werden: vorlesen, Musik hören, Gespräche führen, miteinander beten oder einfach nur da sein sind nur einige der vielfältigen Unterstützungsmöglichkeiten.

 

Die Schulung basiert auf dem Hospizgedanken. Dieser betrachtet das Sterben, den Tod und die Trauer als Bestandteil des Lebens. 

Der Kurs vermittelt Grundlagenwissen zu Kommunikation und Gesprächsführung, sowie Seelsorge und Ethik. Außerdem werden Symptome, die am Lebensende auftreten können, Grundlagen der Schmerztherapie, praktische Unterstützungsmöglichkeiten und unterschiedliche Aspekte des Sterbeprozesses betrachtet. Thematisiert werden darüber hinaus Vorsorgevollmacht, Betreuungsvollmacht und Patientenverfügung. Auch die Begleitung der Angehörigen, der wertschätzende Umgang von Menschen mit Demenz und die achtsame Begleitung von Menschen mit Behinderung sind Inhalte der Fortbildung. Ergänzend werden Bestattungskultur und Trauer besprochen.

Die persönlichen Erfahrungen der TeilnehmerInnen fließen ebenso in die Inhalte mit ein.

Die Begleitung kranker, sterbender Menschen bedarf einer intensive Vorbereitung und einer kompetenten Begleitung der Ehrenamtlichen während ihrer Tätigkeit. Durch regelmäßig stattfindende Praxisbegeleitungstreffen, Supervision, Fortbildungsangebote und die Möglichkeit einer seelsorgliche Begleitung werden die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen in ihren verantwortungsvollen Engagement unterstützt und gestärkt.

 

Der Ambulante Hospizdienst Mutter Teresa ist Teil eines multiprofessionellen Netzwerkes und arbeitet eng mit den Ambulanten Pflegediensten, Krankenhäusern, Hausärzten, Palliativmedizinern und den Einrichtungen der Alten- und Behindertenhilfe, dem Palliativnetz, Paderborn und der Palliativstation, Bad Lippspringe zusammen.

Die schwerkranken und sterbenden Menschen werden kostenfrei und ungeachtet ihrer Religionszugehörigkeit, Nationalität und Weltanschauung begleitet.

Alle MitarbeiterInnen unterliegen selbstverständlich der Schweigepflicht.

Der Kurs ist für die Teilnehmer kostenfrei.

Nähere Informationen sowie das Kursprogramme sind unter der Nummer 02951/9726929 oder 0176 47744989.

Lichtblick-Gottesdienst

 

Der Ambulante Hospizdienst Mutter Teresa e.V. lädt gemeinsam mit dem Pastoralverbund Büren am

Sonntag, dem 11.03.2018 um 15:00 Uhr

zum Lichtblick-Gottesdienst in die Jesuitenkirche, Büren ein.

 

Der Gottesdienst ist überschrieben mit einem Zitat von Jean Paul: 

 

„Die Erinnerung ist das einzige Paradies,

aus dem wir nicht vertrieben werden können.“

 

Das Paradies der Erinnerung kann in der Trauer Kräfte freisetzen,

die Leben ermöglichen.

Von der Notwendigkeit Erinnerungen zu pflegen und zu bewahren wird der Lichtblick-Gottesdienst handeln.

Im Erinnern holen wir unsere geliebten Verstorbenen in unsere Mitte. 

Sie haben für immer einen Platz in unserem Herzen und

leben auf diese Weise weiter.

Die Zuversicht, dass unsere liebten Verstorbenen in uns einen sicheren Ort haben und in Gottes grenzenloser, den Tod überschreitender Liebe geborgen sind, kann helfen sie bei uns zu behalten und sie gleichzeitig

Gottes Barmherzigkeit und Geborgenheit anzuvertrauen.

 

Alle, die um einen geliebten Menschen trauern sind herzlich eingeladen. 

Jeder ist gern gesehen - gleichgültig wie lange ein erlittener Verlust zurückliegt und ob oder welcher Konfession jemand angehört. 

Auch alle Menschen, die unter anderen belastenden Verlusten leiden, sind ausdrücklich willkommen. Am Ende des Gottesdienstes besteht die Möglichkeit einen persönlich zugesprochenen Segen zu empfangen. 

Gestaltet wird der Lichtblick - Gottesdienst von Herrn Msgr. Ullrich Auffenberg, Gemeindereferentin Frau Daniela Reineke und  Mitarbeiterinnen des Ambulanten Hospizdienstes Mutter Teresa e.V.. 

 

Im Anschluss sind alle herzlich eingeladen, im katholischen Pfarrheim St. Nikolaus, Detmarstr. 22 bei Kaffee und Gebäck gemeinsam zu verweilen und ins Gespräch zu kommen. 

 

Wanderung für Trauernde

 

Die MitarbeiterInnen des Ambulante Hospizdienstes Mutter Teresa e.V. laden trauernde Menschen am

Freitag, 09. März 2018 um 15:00 Uhr

ganz herzlich zu einer kleinen Wanderung in Büren ein.

 

Es kann gut tun, sich in der Zeit der Trauer gemeinsam mit andern Betroffenen auf den Weg zu machen: im Gespräch oder auch in Stille miteinander zu gehen, den tragenden Boden unter den Füßen zu erspüren und den Gedanken und Gefühlen Raum zu geben.

 

Die Wanderung trägt die Überschrift: „Labyrinth“.

Labyrinthe üben schon seit Jahrtausenden eine besondere Faszination auf uns Menschen aus. Sie laden uns ein, die Wendungen unseres Lebensweges zu betrachten, zu bedenken

und uns mit Ihnen auseinander zu setzen. 

Für unser Trauer kann es bedeuten: Sich vom Tod zum Leben umzukehren, sich Schritt für Schritt dem neuen, fremden Lebensweg anvertrauen und letztlich die eigene Mitte neu zu finden.

 

Durch Impulse, Texte und Lieder möchten wir uns im Verlauf der Wanderung mit dem Thema auseinander setzen.

 

Der Weg erstreckt sich über etwa 3 km und ist gut begehbar. Für gehbehinderte TeilnehmerInnen oder RollstuhlfahrerInnen steht eine verkürzte Strecke zur Verfügung.

In der Trauerbegleitung geschulte MitarbeiterInnen des Ambulanten 

Hospizdienstes gestalten und begleiten die Wanderung.

 

Die Teilnahme ist kostenfrei und richtet sich an alle Trauernde, unabhängig ihres Glaubens, ihrer Nationalität und der Zeitdauer des erlittenen Verlustes.

Bei Bedarf organisieren wir gerne Mitfahrmöglichkeiten - sprechen sie uns bitte an.

Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum gemeinsamen Ausklang bei Kaffee und Kuchen im Café Stilbruch.

Zur besseren Organisation bitten wir um vorherige Anmeldung unter der    Tel.Nr.: 01590 30 41 358

 

Datum:          Freitag, 09.03.2018, 15:00 Uhr

Treffpunkt:  Jesuitenkirche

                        Burgstraße 4

                           Büren

2.500 Euro für soziale Projekte Unterstützung für ambulanten Hospizdienst, regionale Speisekammern und das Brunnenbauprojekt der Franziskanerinnen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Bildzeile: 2.500 Euro für soziale Projekte

Christian Bambeck (Caritasverband im Dekanat Büren), Andreas Heumüller (Präsident Lions-Club Büren-Salzkotten), Marktgebietsleiter Martin Herbst, Claudia Thelaner, Elisabeth Kahler, Heidi Mohr (ambulanter Hospizdienst Mutter Teresa), Antje Blettermann (Caritasverband im Dekanat Büren) und Bankvorstand Karl-Udo Lütteken engagieren sich für soziale Projekte (von links).

 

 

Salzkotten. Eine große Spende statt Geschenke –

auch in diesem Jahr fördert die Volksbank Brilon-Büren-Salzkotten mit einer Jahresspende soziale Initiativen der heimischen Region: „Traditionsgemäß verzichten wir zum Ende des Jahres auf Geschenke für Kunden und Geschäftspartner und fördern stattdessen nachhaltige, gemeinnützige Initiativen in den Regionen – entsprechend der genossenschaftlichen Idee“, betont Bankvorstand Karl-Udo Lütteken. Dabei gehen die Spenden an Initiativen, die im Alltag unverzichtbar sind, aber nicht immer im Mittelpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit stehen. So profitieren in diesem Jahr erneut die regionalen Speisekammern von der Spende der Volksbank. „Mit ihrer Arbeit tragen die ehrenamtlichen Mitarbeiter ihren Teil dazu bei, dass ressourcen- und arbeitsintensiv produzierte Lebensmittel sinnvoll verwendet werden, statt auf dem Müll zu landen“, betont Christian Bambeck vom Caritasverband im Dekanat Büren. „Im „Altkreis Büren“ sorgen über 120 ehrenamtliche Helfer dafür, dass weit über 1000 Bedürftige Lebensmittel zu einem symbolischen Betrag einkaufen können.

 

Auch der ambulante Hospizdienst ist bei der Unterstützung der ehrenamtlichen Projekte größtenteils auf Spenden angewiesen. „Gerade bei unheilbar Kranken ist oft das ganze familiäre Umfeld betroffen. Die über 80 ehrenamtlichen Helfer in den örtlichen Hospizgruppen leisten hier wertvolle Dienste und unterstützen und entlasten die nächsten Angehörigen in vielfältiger Weise“, weiß Heidi Mohr vom Hospizdienst

Mutter Teresa. „Wir begleiten nicht nur Sterbende und Schwerstkranke sondern bieten auch für die Angehörigen im Alltag vielseitige Angebote z.B. in den regelmäßig stattfindenden Trauercafés oder auch bei gemeinsamen Wandertagen.“

 

Schließlich profitiert auch der Lions-Club Büren-Salzkotten in diesem Jahr von der Jahresspende der Bank in der Region: „Die Lions unterstützen schon seit Jahren das Engagement der Salzkottener Franziskanerinnen in Malawi. Das afrikanische Land gehört zu den ärmsten Regionen der Welt“, berichtet Präsident Andreas Heumüller.

Der akute Wassermangel bedroht die Gesundheit ganzer Familien und

führt zu Krankheiten wie Diarrhö, Cholera oder Typhus-Fieber. Die Kongregation der Franziskanerinnen wird in Malawi bis zu zehn neue Brunnen in unterschiedlichen Dörfern bauen: „Für uns ist es ungewöhnlich, einen Tag kein Wasser zu haben, aber die Menschen in Malawi leben oft wochen- und monatelang ohne Wasser. Die Bevölkerung muss schon für den täglichen Bedarf weite Wege zurücklegen, hier wird der Brunnenbau wertvolle Hilfe leisten.“

 

Weitere Informationen zu den Projekten gibt es unter:

www.caritas-bueren.de,

www.hospiz-bueren.jimdo.com und

www.lions.de/web/lc-bueren/brunnenprojekt-malawi

Wolfgang Maarfeld, Anette Moser, Brigitte Koch, Daniela Reineke, Birte Linnemann, Msgr. Auffenberg (leitete die Segensfeier), Claudia Thelaner (Koordinatorin), Elisabeth Kahler (Koordinatorin), Schwester Marita, Schwester Birgit, Kerstin Winkelhane und Franz-Josef Vogt (von hinten links)

 

 

Neue Begleiter auf dem letzten Lebensweg

 

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Ambulanten Hospizdienstes Mutter Teresa e.V. freuen sich über die Unterstützung neuer ehrenamtlicher Helfer und Helferinnen.

 

Die neun TeilnehmerInnen haben sich in den vergangenen Wochen in einen Befähigungskurs in Atteln intensiv auf ihre Aufgabe, schwer erkrankte und sterbende Menschen zu begleiten, vorbereitet.

 

In dem Kurs fand eine tiefgreifende, persönliche Auseinandersetzung mit den Themen Sterben, Tod und Trauer statt. Referenten vielfältiger Fachrichtungen gaben Einblicke in die verschiedenen Aspekte der Begleitung sterbender Menschen und ihrer Angehörigen.

Dabei ging es unter anderem um Biographiearbeit, Kommunikation, Ethik, Spiritualität und Seelsorge, Selbstsorge in der Sterbebegleitung, Trauer, die Fragen des sterbenden Menschen nach Gott, Glaube, Sinn sowie auch um rechtliche Fragen und anderes mehr.

 

HospizmitarbeiterInnen zeigen eine große Bereitschaft sich den existenziellen Fragen der betroffenen Menschen zu stellen und sie auf der Suche nach den Sinnfragen des Lebens zu unterstützen. Auch wenn keine allgemein gültige Antwort auf die Fragen nach der Bedeutung von Krankheit, Leid und Tod gefunden werden können, so hilft es den betroffenen Menschen sehr, dass jemand bereit ist gemeinsam mit ihm diesen Fragen nachzugehen.

Durch ihr Eintreten für die individuellen Bedürfnisse der Sterbenden in der letzten Lebenszeit treten die MitarbeiterInnen des Hospizdienstes für eine Sterben in Würde ein.

 

Zum Abschluss wurde eine Segnungsfeier in der Sakramentskapelle in Büren gefeiert.

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Telefon:

02951 9726929

 

0176 47744989

 

Fax:

02951 9726816

 

Telefon für trauernde Hinterbliebene:

 

01590 3041358

 

Email:

hospizbueren@web.de

 

 

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Termine

 

 

 

 

Wanderung für Trauernde

 

09.03.2018

15:00 Uhr

 

Büren

 

Jesuitenkirche

Burgstraße 4 

 

 

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Lichtblick-Gottesdienst

 

 11.03.2018

15:00 Uhr

 

Büren

 

Jesuitenkirche

Burgstraße 4

 

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Termine für die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen:

 

 

Praxisbegleitungs-

Treffen und Supervision

 

Geänderter Termin!

 

Dienstag,

13.02.2018

14:30 Uhr

 

Bad Wünnenberg

Spanckenhof,

Leiberger Str. 

 

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Donnerstag, 08.02.2018

19:30 Uhr

 

Büren

Geschäftsstelle,

Nikolausstr.5

 

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Dienstag,

20.02.2018

18:00 Uhr

 

Salzkotten

Pfarrheim St. Johannes,

Klingelstr. 10

 

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  Termine für trauernde Menschen: 

 

 

    Freitag, 02.02.2018

15:00 Uhr

 

Trauercafé

 

Pfarrheim

St. Johannes,

Klingelstr. 10

Salzkotten

 

 

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  Freitag, 16.02.2018

 15.00 Uhr

 

Gesprächskreis für Trauernde

 

Kloster Dalheim

Lichtenau

Am Kloster 9

 

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Freitag, 23.02.2018

18:00 Uhr

 

Atempause

 

 Sakramentskapelle

Büren

Kapellenstrasse 4

 

 

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Bankverbindungen:

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